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OGS-Funktionsbewertung

Einfacher – schneller – kostengünstiger

Ungefähr so könnte man den Nutzen unserer neuen Funktionsbewertung zusammenfassen. Wir haben den ganzen Prozess der Funktionsbewertung mit einem elektronisch gestützten Tool „revolutioniert“. Vorbei sind die Zeiten, wo man sich im Bewertungsteam um Worte gebalgt hat, vorbei ist die Ungewissheit, ob das Team den Massstab auch immer korrekt zu halten in der Lage ist.

OGS hat im Laufe der letzten Monate das neue Tool für die Funktionsbewertung entwickelt. Basis dafür bilden die bestehende Softwareprodukte und neue Anforderungen bezüglich verbesserter und effizienterer Funktionsbewertung. 

Das neue Modul bietet die Möglichkeit, Funktionen analytisch und schnell zu bewerten. Die Bewertung wird in Form von Bewertungsprotokollen festgehalten, welche automatisch durch Mausclick erstellt werden. Die Funktionsbewertung bietet Gewähr für interne Lohngerechtig-keit und kann bezüglich Anforderungs- und Stellenprofilen weiter ausgebaut werden. Die neue Software bietet zudem die Möglichkeit, Bewertungen der vorhandenen Funktionen mit verschiedenen Auswertungen zu analysieren und zu vergleichen.

 Im Bewertungskatalog, der auf die Branche und das Unternehmen abgestimmt wird, sind unterschiedliche Spann­weiten in den Kriterien berücksichtigt, aber auch Anfor­derungsprofile und verschiedene Steilheitsgrade in der Hierarchie. Der Anwender wählt das Kriterium, sucht den richtigen Einstiegspunkt und arbeitet sich in der Baumstruktur bis zur gewünschten Ausprägung vor. Ein Klick genügt, und die Anforderung ist mit dem Kriterium verknüpft. In dieser Art werden alle Kriterien bearbeitet in wahlfreier Reihenfolge. Zusätzliche Feinabstufungen sind neu möglich. Das Resultat der Bewertung lässt sich sofort anzeigen. Auf die gleiche Art sind jederzeit funktions- oder Kriterien bezogene Quervergleiche möglich. Die Software der Funktionsbewertung ist mit den bestehenden Softwareprodukten aus dem Bereich Lohnsystem kompatibel.

Die wesentlichen Elemente

Der Bewertungskatalog enthält
  • konkrete Aussagen zu den Anforderungen (die gestellten Aufgaben verlangen…)
  •  klare Aussagen statt Interpretationen
  • ergänzende Beschreibungen zu den Anforderungsaussagen
  • Erläuterungen und eigene Beispiele (durch den Kunden anpassbar)
  • eine Individualisierte, branchenspezifische Ausprägung  

 Die Bewertungskriteriender analytische Funktionsbewertung sind in 7 Bereiche unterteil:

A: Fachliche Anforderungen
Anforderungen an Kenntnisse und Erfahrungen im Fachgebiet sowie in unternehmens-spezifischen Belangen.

B: Führungs- und Kommunikationsanforderungen
Kenntnisse und Erfahrungen, die zur Führung und Organisation mehr oder weniger komplexer und unterschiedlicher Funktionen erforderlich sind. Die erforderlichen Kommunikationsfähigkeiten im Sinne indirekter Führung werden hier mit bewertet.

C: Schwierigkeitsgrad der Aufgaben
Definition des Schwierigkeitsgrads, in dem sich der Problemlösungsprozess abspielt. Die Komplexität wird normalerweise beeinflusst durch die Aufgabenstellung, durch den Schwierigkeitsgrad der Problemerfassung und durch die Art Vorgehens. Berücksichtigt werden die schwierigsten Problemstellungen.

D: Kriterium Verantwortungsrahmen
Bei der Ermittlung des Verantwortungsrahmens einer Funktion  werden sowohl der Umfang der Verantwortung als auch die Art und Weise der Einflussnahme berücksichtigt.

E: Kriterium Handlungsspielraum
Bereich, innerhalb dessen eine Person ohne Führungsanweisungen handeln soll oder kann. Der Handlungsspielraum korreliert mit dem Detaillierungsgrad (Anweisung, Kontrolle, Reglemente, Gesetze) der Führungseingriffe bzw. dem Freiraum für Eigeninitiativen.

F: Physische Belastung
Physische Belastungen in Abhängigkeit von Grösse und Dauer des Einflusses.

G: Umgebungseinflüsse
Umgebungseinflüsse, die die Arbeitenden belasten, behindern, belästigen oder gefährden. 

Der Bewertungsprozess

Mit dem neuen Konzept und der neuen Software kann der Bewertungsprozess wesentlich schneller erfolgen. Folgende Elemente des Prozesses sind speziell zu erwähnen:

  • Mehrere Aussagen möglich (mehrere ergänzend und parallel)
  • Interpretation weicht einer konkreten Aussage
  • Quervergleiche jederzeit möglich
  • Automatische Protokollierung
  • Möglichkeit, bewertete Funktionen zu analysieren und zu vergleichen
  • Die Verwaltung der Funktionsbeschreibungen wird aktiv unterstützt – neu können auch Stellenbeschreibungen mit dem System verwaltet werden.  

Wo liegt der Gewinn?

  • Starker Effizienzgewinn bei der Funktionsbewertung
  • schneller, direkter, unkomplizierter durch Bewertung mit den Vorgesetzten
  • dank konstanter Unterstützung rasche, prozessorientierte Bewertung direkt durch Linie und Personaldienst
  • Aussagen werden automatisch zu einem Anforderungs-Protokoll verdichtet (keine Protokollführung nötig)
  • Wesentlich vereinfachter Unternehmensabgleich
  • Information über Internet und/oder Intranet möglich (höhere Akzeptanz)